Sehenswerte Leistungen beim JRK-Kreiswettbewerb
Rund 60 Kids vom Jugendrotkreuz aus Darmstadt und Darmstädter Schulsanitätsdiensten messen ihr Erste-Hilfe-Wissen
Blaue Lippen, deutliche Blässe im Gesicht, eine von drei Personen nicht mehr ansprechbar, die zweite stark zitternd und die dritte völlig aufgelöst. Was ist geschehen? Drei Freundinnen waren auf einem See Schlittschuhlaufen und zwei davon sind eingebrochen. Sie konnten sich retten benötigten aber dringend Hilfe. Diese und weitere Situationen rund um das Thema Unterkühlung mussten die Kids vom Jugendrotkreuz (JRK) Darmstadt-Stadt und den Schulsanitätsdiensten (SSD) der Erich-Kästner-Schule und der Edith-Stein-Schule beim JRK-Kreiswettbewerb einschätzen, Erste Hilfe leisten und den Rettungsdienst rufen. Der JRK-Kreiswettbewerb prüft alljährlich mit viel Spiel und Spaß die jungen Ersthelfer in Erste Hilfe und darüber hinaus in Rotkreuzwissen, Teamwork-, musisch-kulturellen und sozialen Aufgaben. Die Gruppen gliedern sich in Bambini und Stufen 1 bis 3. Als Sieger gingen die Bambini aus Arheilgen und in Stufe 1 die Gruppe aus Eberstadt hervor. In Stufe 2 belegte die Gruppe aus Arheilgen den ersten Platz. Und in Stufe 3 gewann der SSD der Edith-Stein-Schule. Die Bambini und die Sieger der Stufe 1 vertreten damit das JRK Darmstadt auf dem diesjährigen JRK-Landeswettbewerb in Hessen. Dr. Martin Hostalek, Vorsitzender des DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt e. V., lobte die Leistung der Kids und jungen Erwachsenen. Dominik Hotz dankte zudem den vielen Helferinnen und Helfern, die am Wettbewerb mitgewirkt haben sowie der Firma Merck, die auch in diesem Jahr den Wettbewerb großzügig unterstützt hat.
Eierlauf mit Tragestuhl und verbundenen Augen
Teamarbeit ist in allen Aufgabenbereichen gefragt: Ob es nun darum geht, mit einem menschlichen Standbild die Rotkreuzaufgaben nachzustellen oder ein Theaterstück zum Thema Menschlichkeit zu entwickeln. Den größten Spaß bringt allerdings immer der Fun-Parkour, der das Teambuilding mit Action verknüpft. In diesem Jahr gab es einen besonderen Eierlauf, der von jeweils drei Wettbewerbsteilnehmenden bewerkstelligt werden musste. Zwei Wettbewerbsteilnehmende mussten mit verbundenen Augen eine dritte Person im Tragestuhl durch einen Hindernisparcours tragen. Die sehende Person auf dem Tragestuhl musste dabei die Richtungen dirigieren.
Nach sechs spannenden und abwechslungsreichen Stunden ging der JRK-Kreiswettbewerb zu Ende. Und wie jedes Jahr haben selbst die Jüngsten anspruchsvolle Herausforderungen mit Bravour gemeistert. Alle haben gezeigt, wie gut sie sich auf Erste Hilfe verstehen, bei Unfallopfern direkt die notwendige Hilfe leisten helfen und den Rettungsdienst herbeirufen.